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Lustiges Hochzeitsfoto vom Zauberer

Lustiges Hochzeitsfoto vom Zauberer

Lustiges Hochzeitsfoto vom Zauberer

Close-up Zauberei in Gelsenkirchen

Vor einige Wochen dürfte Zauberer LIAR für Erwachsene auf einer Hochzeit seine Kunst vorstellen…eine tolle Ambiante. Offene Gäste…die perfekte Voraussetzungen für eine erfolgreiche Auftritt! Und hier ist das Resultat :


Lüttinghof : die Burg am Wasser

Das Haus Lüttinghof ist eine Wasserburg und das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt Gelsenkirchen. Die Burg liegt im Stadtteil Hassel, nördlich von Gelsenkirchen-Buer an der Stadtgrenze zu Marl, unweit des Marler Stadtteils Polsum. Die Burg wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sie von den Herren von Nesselrode im Stil des Barock umgestaltet und zusätzlich ein Ziergarten angelegt.

Der Garten verwilderte, die Burgkapelle und die Wirtschaftsgebäude der Vorburg wurden im 20. Jahrhundert abgebrochen. Anstelle der Wirtschaftsgebäudes wurde bis 1991 ein moderner Neubau errichtet und im Herrenhaus ein Gastronomiebetrieb eröffnet.

Lüttinghof _ Die Burg im Wasser GmbH
Lüttinghofallee 3-5
45896 Gelsenkirchen

Tel +49 (0)209 / 604956-10
Fax +49 (0)209 / 604956-12

Internet: www.luettinghof.de

Der größte Teil der Innenausstattung kam ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Haus Havixbeck.
Der Kamin von 1562 stand vermutlich ursprünglich in der Herrenstube in der Nordwestecke des Vorhauses im ersten Geschoss. Er wurde zur Eheschließung des Burgherrn Reiner von Raesfeld mit Anna von der Lippe (genannt Hoen) aufgestellt und wird daher auch Hochzeitskamin genannt. Er lässt sich der Renaissance zuordnen.

Von zwei Säulen gehen Halbbögen aus, die den Kaminmantel tragen. Der Mantel ist oben und unten von Gesimsbändern abgeschlossen. Auffallend sind vor allem die vier weit vortretenden Köpfe. Die beiden Büsten auf der Frontseite lassen sich den Ehepartnern zuordnen. Zwischen den Büsten befindet sich in der Mitte eine mit Rollwerk dekorierte Kartusche mit dem Spruch „Uf dusser stuffe sall men sprechen: Ehrbare wordt un va nemanz gebrechen. 1562.“ („In dieser Stube soll man sprechen: Ehrbare Worte und von Niemands Gebrechen. 1562.“)

Der Kamin von 1688 stand im Rittersaal, wo heute ein Abguss des Kamins steht. Er stammt aus der Werkstatt des Johann Wilhelm Gröninger; er ist in Baumberger Sandstein ausgeführt und barock dekoriert. Von Blüten geschmückte Lisenen und Karyatiden halten den Kaminmantel, der durch Faszien architraviert wird. Zwischen den horizontalen Balken wird eine Kartusche mit der Inschrift „OMNIA PRO POSTERIS“ („Alles für die Nachkommen“) von Roll- und Knorpelwerk sowie zwei Putten eingefasst.

Über dem oberen Gebälk folgt ein gesprengter Schweifgiebel. In seiner Mitte befindet sich eine Kartusche, welche die Ämter und Titel des Burgherrn Johannes Wilhelm von Nesselrode aufzählt. Die Kartusche darüber zeigt das Wappen derer von Nesselrode. Beide Kartuschen werden von üppigen Voluten, Blütenornamentik und Putten umrankt. Den äußeren Abschluss bilden zwei Frauengestalten, die auf den geschwungenen Giebelstücken ruhen.


 

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